Malinois

Der belgische Schäferhund ist bei uns als Malinois bekannt. Dieser Name ist begründet auf seiner flämischen Ursprungsstadt in Belgien. Anhand der Statur und des Anlitz´ wegen ist auch kaum verkennbar, dass er zu den Schäferhunden zählt. Einzig die schwarze Maske scheint ihn vom deutschen Schäferhund optisch zu unterscheiden. Im Wesentlichen ist auch der Malinois ein Hüte- und Treibhund und möchte daher ordentlich gefordert werden. Diese Sportkanone habe ich für Dich mal genauer unter die Lupe genommen.

malinois

Rasse:Malinois
Herkunft:Belgien
Lebenserwartung:12 – 14 Jahre
Verwendung:Begleithund, Schutzhund, Sporthund, Hütehund,
Arbeitshund
Fell:Kurzes Haar mit schwarzen Spitzen
Farben:Grau, rehfarben und rötlich
Größe:56 – 66 cm
Gewicht:27 – 28 kg
FCI-Gruppe:Gruppe 1, Sektion 1: Schäferhunde – FCI-Nr. 15

Der aus Belgien stammende Hütehund wächst, so er männlich ist, bis zu einer Widerristhöhe von etwa 62 Zentimetern heran. Bei den Damen liegt er bei circa 58 Zentimetern. Das Gewicht sollte bei den Herren der Schöpfung bei etwa 25 bis 30 Kilogramm liegen und die Weibchen kommen auf 20 bis 25 Kilogramm Körpergewicht.

Tatsächlich ist der Mali etwas massiger, als der uns bekannte deutsche Schäferhund und dadurch weniger und noch flinker auf den Pfoten unterwegs. Die Augenlider, Lippen und die Ohren sind zumeist schwarz pigmentiert.

Charakter und Wesen des Malinois

Wie das Titelbild dieses Artikels bereits vermuten lässt, wurde und wird der sportliche Vierbeiner häufig als Polizeidiensthund eingesetzt. Zuvor galt er als Hütehund und Treibhund.

Das ausgesprochen lernfreudige, regelrechte Arbeitstier ist hervorragend als Begleithund geeignet. Oft als scheu geltend kann sich der Mali allerdings zum gut sozialisierten Menschenfreund mausern.

Aufgrund seiner besonderen Fähigkeit des Fährte Aufnehmens macht der Mensch ihn häufig auch zum Drogenspürhund, denn diese Aufgabe liegt dem Vierbeiner sprichwörtlich. Daher auch der regelmäßige Einsatz als ausgebildeter Polizei Diensthund.

Stets aktionsbereit und lebhaft gliedert der Malinois sich zu gern in eine Familie ein und gilt hier als Haus- und Hofwachhund. Er verteidigt mit Leidenschaft. Dennoch ist er charakterfest und in der Regel genau gar nicht aggressiv. Und vor allem: Angst ist für diesen mutigen Hund ein absolutes Fremdwort!

Fellpflege

Das Fell des Mali ist größtenteils sandfarben bis beinahe rötlich und er versteckt sich hinter einer schwarzer Maske. Das Fell ist kurz, glatt und schmückt sich mit schwarzer Wolkung. Sein Haarkleid ist dicht und die Unterwolle schützt ihn ideal vor niedrigen Temperaturen.

Modische Fransen schmücken sein Haupt an den Ohren und im unteren Bereich der Glieder ab der Höhe der Ellenbogengelenke. Seine Ohren schützt er mit dichten Haarbüscheln, sodass die Gehörgänge nicht so offen stehen.

Häufige Krankeiten

Leider kommt es vor, dass bereits im Welpenalter die Diagnose der cerebellären Ataxie gestellt wird. Diese Erkrankung geht vom Kleinhirn aus und bringt Symptome, wie unkoordinierte Bewegungsabläufe mit sich. Auch das Rückenmark weist oft Veränderungen auf.

Bereits im Alter von 4 bis 7 Wochen kann es zu augenscheinlichen Gleichgewichtsstörungen kommen, die Dich zwingend aufmerksam machen sollten. Bis hin zu Krampfanfällen und ruckartiges Bewegen der Augen deuten ebenfalls auf diese schwerwiegende Erkrankung hin.

Wie die Schäferhunde im Allgemeinen leidet auch der in die Tage gekommene Malinois häufig unter HD / ED. Generell ist die Rasse für degenerative Gelenkerkrankungen anfällig. Präventiv empfiehlt sich, eine Hunderampe als Einstiegshilfe zu erwerben, damit der Hund nicht in und aus dem Kofferraum springen muss.

Dein gesunder Malinois wird Dich 12 bis 14 Jahre treu begleiten, verteidigen und lieben.

Über Daniel 284 Artikel
Bis auf wenige Jahre während meiner Ausbildung habe ich immer mit Hunden zusammen gelebt. Und ohne kann ich mir das Leben auch kaum vorstellen. Geht bestimmt, aber macht das Sinn?

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