Seniorenhunde auf Reisen, was gilt es zu beachten

Die Sommermonate Juni, Juli und August sind die perfekten Monate mit der Familie in den Urlaub zu fahren. Selbstverständlich bleibt der Familienhund in dieser Zeit bei den meisten Familien nicht zu Hause. Dies gilt auch, wenn der Vierbeiner etwas älter ist. Was gilt es aber zu beachten, wenn Seniorenhunde auf Reisen gehen?

Vor einer Reise ist der Besuch beim Tierarzt ein Muss

Wie bei uns Menschen steht auch bei einem Hund vor einer Reise die Gesundheit im Vordergrund. Wer mit Hund in Urlaub fahren möchte, sollte das Haustier unbedingt zu einem Gesundheitscheck zu seinem Tierarzt bringen. Dies gilt auch dann, wenn der Hund topfit und fidel scheint. Je nachdem in welches Land oder in welche Region die Reise geht, ist es möglich, dass das Haustier verschiedene Impfungen benötigt. Beim Arztbesuch wird der Hundehalter beraten und die Impfpapiere sind danach für die Reise auf dem neuesten Stand. Besonders wichtig: Geht die Reise in ein EU-Land, sollte der Heimtierausweis nicht vergessen werden. In diesem Ausweis sind auch alle Impfungen aufgeführt. Außerhalb der EU gelten eventuell zusätzliche Bestimmungen. Diese Bestimmungen sind meist auf den Seiten der zuständigen Konsulate und Botschaften in Erfahrung zu bringen.

Ein Aktivurlaub in heißen Ländern ist für den älteren Hund eher suboptimal

Ältere Hunde sind oftmals in ihrer Bewegung eingeschränkt. Manche Hunderassen wie beispielsweise Labrador Retriever, Golden Retriever und der Schäferhund haben besonders im Alter massive Hüftprobleme oder sogar eine Hüftdysplasie. Für diese Tiere ist ein Urlaub mit vielen Aktivitäten nicht besonders gut. Die Spaziergänge und Ausflüge sollten nicht zu lange gestaltet werden. Mehrere Pausen tun dem älteren Tier gut. Genauso schädlich wie Aktivitäten ist Hitze für den Hund. Ein Urlaub im sonnigen Süden in den Sommermonaten stressen den Hund unnötig. Geeigneter sind Reisen in gemäßigtere Zonen. Bei niedrigeren Temperaturen fühlen sich junge und alte Hunde wohl.

Der Schlafplatz für den Vierbeiner muss komfortabel sein

Der Seniorenhund sollte sich im Urlaub genauso wohl fühlen wie zu Hause. Es ist daher von Vorteil, wenn er auch am Urlaubsort einen Schlafplatz hat, der so bequem ist wie sein Plätzchen in der Heimat. Optimal wäre es, wenn der Vierbeiner sein gewohntes Hundebett auch am Urlaubsort benutzen könnte. Dadurch gewöhnt sich der Hund auch schneller an die neue Umgebung und fühlt sich wohl. Falls dies nicht funktioniert, sollte vor Ort ein ähnliches Hundebett oder mehrere weiche Decken besorgt werden. Hundebesitzer sollten darauf achten, dass der Rückzugsort für den Hund ruhig und nicht zugig ist. Wer in einer Ferienwohnung unterkommt, muss darauf achten, dass das Haustier nicht auf dem Sofa liegt. Dies darf er in der Regel zu Hause auch nicht und es wird von den Vermietern der Wohnungen nicht gerne gesehen.

Fliegen ist für einen alten Hund purer Stress

Mit Hunden ist eine Reise mit dem Auto fast in jedem alter überhaupt kein Problem. Wer allerdings mit dem Flugzeug in den Urlaub möchte, sollte genau überlegen, ob der Stress für das alte Haustier vertretbar ist. Besonders für größere Hunde, die im Frachtraum in einer Box, ist ein Flug nicht gut. Hauptsächlich dann, wenn es sich beim Flug um eine Mittel- oder Langstrecke handelt.

Über Daniel 322 Artikel
Bis auf wenige Jahre während meiner Ausbildung habe ich immer mit Hunden zusammen gelebt. Und ohne kann ich mir das Leben auch kaum vorstellen. Geht bestimmt, aber macht das Sinn?

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