Warum eine Hundekrankenversicherung wichtig ist

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Warum es sich lohnt, eine Hundekrankenversicherung abzuschließen

Bei der Anschaffung eines Hundes unterschätzen viele die damit verbundenen Kosten. Neben Hundesteuer, Hundehaftpflichtversicherung, Nahrung, Spielzeug und eventuell einer Urlaubsbetreuung zählen auch regelmäßige Tierarztbesuche zu einem wesentlichen Kostenfaktor, welcher durch eine Hundekrankenversicherung erheblich verringert werden kann.

Regelmäßig notwendige Behandlungen beim Tierarzt

Regelmäßige Routineuntersuchungen beim Tierarzt sind für den Hund sehr wichtig und tragen zur Erhaltung der Gesundheit bei. Die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen belaufen sich ungefähr auf 100 bis 200 Euro jährlich. Weitere vorbeugende Maßnahmen sind beispielsweise Wurmkuren, Impfungen sowie die Parasitenprophylaxe, bei denen mindestens 70-100 Euro im Jahr veranschlagt werden müssen. Nicht nur die Behandlungen, sondern auch die Untersuchung möglicher Erkrankungen des Haustieres kosten Geld. Vor allem, wenn Röntgenaufnahmen gemacht werden müssen oder eine Untersuchung des Blutes nötig ist, kann es für den Besitzer sehr schnell teuer werden.

Leistungen einer Hundekrankenversicherung

Die Hundekrankenversicherung von Petplan ist eine freiwillige Versicherung, die den maximalen Schutz Ihres Vierbeiners sichert. Gerät Ihr Tier in einen Verkehrsunfall, wird gebissen oder ist krank, sollte die einzige Sorge des Halters darin bestehen, dem Hund immer die beste medizinische Versorgung zu gewährleisten, und zwar in Form einer Hundeversicherung. Die Leistungen der Hundekrankenversicherung bietet allgemeinen Kranken- und Unfallschutz und erstattet sowohl die Kosten für den Tierarzt als auch die eventuelle Unterbringung des Tieres. Medikamente, zusätzliche Diagnostik wie zum Beispiel MRT, Röntgen oder CT, Physiotherapie und homöopathische Behandlungen zählen ebenfalls dazu. Im Bereich Vorsorgeschutz deckt die Hundeversicherung über eine Pauschale Folgendes ab: jährliche Impfungen, die Zecken- und Flohprophylaxe sowie Wurmkuren. Mit der Hundekrankenversicherung als zusätzliche Versicherung ist das Tier im Krankheitsfall auch im Ausland abgesichert.

Die Tier-OP-Versicherung für Hunde

Wie der Name schon sagt, übernimmt die Tier-OP-Versicherung die Kostenübernahme, falls kleinere oder eine große OP ansteht. Des Weiteren wird von der OP-Versicherung für Hunde sämtliche Kosten für Narkosemittel, Medikamente, Verbandsmaterial und darüber hinaus die stationäre Unterbringung in der Tierarztpraxis sowie einer Tierklinik übernommen. Die Wahl von Tierarzt oder Praxis ist für den Hundehalter vollkommen frei. Schneller als gedacht vernachlässigt der Halter nur kurz seine Aufsichtspflicht und der Hund läuft auf die Straße. Im schlimmsten Fall wird das Tier dann von einem Auto angefahren, benötigt daraufhin eine stationäre Behandlung und eine Operation. Die Kosten für solch einen Eingriff, die Medikamente sowie die erforderlichen Nachbehandlungen erreichen oftmals einen vierstelligen Bereich. Viele Hundebesitzer können solche immensen Summen nicht ohne Weiteres aus eigener Tasche bezahlen. Hierbei kommt dann die OP-Versicherung für Hunde ins Spiel. Auch nicht zu vergessen ist die Kastration oder Sterilisation des Vierbeiners. Hierfür zahlen einige Anbieter von Hundekrankenversicherungen Zuschüsse.

Behandlung von diversen Krankheiten

Auch von normalen Krankheiten, wie beispielsweise eine Grippe oder Erkältungen bleiben Hunde nicht immer verschont. Um diese Krankheiten zu heilen, sind die Kosten geringer, solange diese frühzeitig erkannt und behandelt werden. Bei Nierenkrankheiten sieht das schon ganz anders aus. Solch eine Behandlung kann sehr teuer werden, sodass Sie mit einer Hundekranversicherung auf der sicheren Seite sind. Dabei zahlen die meisten Versicherungen oftmals bis zum doppelten Satz der Gebührenordnungen für Tierärzte und in akuten Notfällen sogar den dreifachen Satz. Viele Versicherungen bieten auch eine Kostenübernahme bei alternativen Behandlungsmethoden wie Homöopathie und Akupunktur.

Kosten der Krankenversicherung für den Hund

Bei der Antragsstellung der Hundekrankenversicherung gibt es eine Gesundheitsprüfung. Diese besteht aus Fragen zum jetzigen Gesundheitszustand des Tieres und etwaiger Vorerkrankungen. Der Tierbesitzer sollte die Fragen wahrheitsgemäß beantworten, um im Nachhinein Unstimmigkeiten bei der Leistungsgewährung auszuschließen. Anhand dieses Ergebnisses und unter Berücksichtigung anderer Faktoren, wie zum Beispiel Rasse und Alters des Tieres, werden individuell die zu zahlenden Beiträge zur Tierkrankenversicherung errechnet. Die Krankenversicherung für Hunde kann mit oder ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden. Wer sich für die Selbstbeteiligung entscheidet, zahlt monatlich geringere Beiträge. Falls dann ein Arztbesuch nötig ist, bezahlt der Tierhalter die Kosten bis zu einer bestimmten Summe selbst. Wird dieser Höchstbetrag überschritten, übernimmt die Tierversicherung für Hunde die Restkosten.

Die Hundekrankenversicherung ist genauso sinnvoll wie die Krankenversicherung für Herrchen und Frauchen. Die Vierbeiner sind in allen Familien feste Mitglieder, denen genauso ein umfassender medizinischer Schutz zu gewährleisten ist.

Über Daniel 311 Artikel
Bis auf wenige Jahre während meiner Ausbildung habe ich immer mit Hunden zusammen gelebt. Und ohne kann ich mir das Leben auch kaum vorstellen. Geht bestimmt, aber macht das Sinn?

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