Nahrungsergänzungsmittel für den Hund – Wann ist was geeignet?

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Immer mehr Hundehalter schwören auf Nahrungsergänzungsmittel für den Hund. Doch bei der hohen Bandbreite an Supplementen, wie sie im Tierfachhandel heute angeboten werden, fällt es mitunter schwer, den Überblick zu behalten. Außerdem sind Hundehalter in der Regel weder Biologen, Mediziner noch Ernährungsberater. Ein Überblick über die wichtigsten Supplemente und ihre Anwendungen soll dazu beitragen, dass der Hund auch wirklich das Nahrungsergänzungsmittel erhält, das er braucht.

Über den Einsatz von Vitaminen und Mineralien kann sich jeder Hundehalter selbstständig informieren. Wir möchten deshalb unseren Fokus auf wirklich außergewöhnliche Nahrungsergänzungsmittel setzen, die erstaunliche Eigenschaften für die Gesundheit aufweisen. Einige der aufgeführten Supplemente und andere mehr finden Sie bei diesem Anbieter: https://natureflow-pets.com/

Grünlippmuscheln gegen Gelenkprobleme

Die Extrakte der neuseeländischen Grünlippmuschel sind reich an wertvollen Aminosäuren, die der Gelenkknorpel als Baustoffe benötigt. Die Maori nutzen Grünlippmuscheln traditionell als natürliches Heilmittel gegen Gelenkverschleißerscheinungen wie Arthrose. Manche Anbieter reichern Grünlippmuscheln mit weiteren Inhaltsstoffen an, die gegen Arthrose helfen sollen. Beispiele sind dafür Chondroitin, Curcumin, Haifischknorpel und Chondroitin.

Omega-3-Fettsäuren gegen Probleme mit Fell und Haut

Omega-3-Fettsäuren sind wahrscheinlich die gesündesten Fettsäuren überhaupt. Sie sind für die Hormonregulation zuständig, halten Zellhüllen geschmeidig und werden für den Bau von Zellmembranen gebraucht. Der Wert der Omega-3-Fettsäuren wird dadurch noch verstärkt, dass den Omega-6-Fettsäuren über die natürliche industriell hergestellte Nahrung oft zu wenige Omega-3-Fettsäuren zum Ausgleich entgegengestellt werden.

Dabei beträgt das richtige Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren zwischen 1:3 bis 1:5. Omega-3-Fettsäuren können dem Hund ganzheitlich für ein besseres Wohlbefinden verabreicht werden, aber auch akut bei Fell- und Hautproblemen helfen. Fischöle enthalten hohe Mengen dieser wertvollen Fettsäuren.

Probiotika gegen Darmprobleme

Magendarmprobleme hängen oft mit einer ungünstigen Darmflora zusammen. Probiotika enthalten lebensfähige Mikroorganismen. Diese haben nun die Eigenschaft, die Darmflora zu regulieren, indem sie die guten Bakterien im Darm unterstützen und gegen die schlechten Bakterien im Darm wirken. Da die Darmflora mit dem Immunsystem interagiert, stärken Probiotika auch das körpereigene Abwehrsystem gegen schädliche Einflüsse aller Art.

Bierhefe wirkt ganzheitlich

Hefepilze sind ein Abfallprodukt bei der Bierherstellung. Ihr Nutzen als Nahrungsergänzungsmittel für Hunde liegt an ihrem gesunden Profil an B-Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, Aminosäuren und Spurenelementen. Als Heilmittel ist es in Mesopotamien und in Ägypten schon seit rund 5.000 Jahren bekannt. Durch das stimmige Gesamtkonzept kann Bierhefe den Hunden ganzheitlich zur Herstellung oder zum Erhalt einer guten Gesundheit verabreicht wird. Bewährt hat sich die Anwendung vor allem bei Magendarmproblemen, Haut- und Fellleiden, Leberschäden, Diabetes und der Wundheilung.

Schwarzkümmelöl für ein gesundes Immunsystem

Wertvoll ist für den Hund auch Schwarzkümmelöl mit seiner heilsamen Mixtur aus ätherischen Ölen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen. Schwarzkümmelöl unterstützt das Immunsystem des Hundes, stärkt seine Verdauung, hilft bei Haut- und Fellproblemen und wirkt gegen Viren, Pilze und Entzündungen. Egal, ob Zecken, Milben, Flöhe oder Läuse, bei allen störenden Parasiten konnte Schwarzkümmelöl seine Wirkung bereits zeigen.

Flohsamen gegen Übergewicht

Über die Hälfte aller Hunde in Deutschland leidet unter Übergewicht. Flohsamen weisen nun eine erstaunliche Eigenschaft auf. Im Magen quellen sie nämlich unter Einfluss von Wasser auf das Hundertfache ihrer ursprünglichen Größe auf. In Folge führen sie zu einem lang anhaltenden natürlichen Sättigungsgefühl. Es gibt kaum ein Appetitzügler mit einer solch intensiven Wirkung.

Quinoa bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Quinoa sind kleine aus Südamerika stammende Nüsse, die zu den Fuchsschwanzgewächsen gehören. Von der Form her erinnern die Mininüsse eher an Reiskörner, sind aber entfernt mit dem Spinat verwandt. Sie enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren und tragen somit zum Aufbau von Muskeln, Haut, Knorpeln und Zellen bei. Gesund sind sie auch wegen ihres Reichtums an wertvollen Mineralstoffen wie Eisen für die Blutgerinnung und Magnesium für die Muskelkooradination und -entspannung. Quinoa werden bevorzugt als Ausgleich für Nahrungsmittelunverträglichkeiten beim Hund verabreicht, indem sie einem Proteinmangel vorbeugen.

Über Daniel 314 Artikel
Bis auf wenige Jahre während meiner Ausbildung habe ich immer mit Hunden zusammen gelebt. Und ohne kann ich mir das Leben auch kaum vorstellen. Geht bestimmt, aber macht das Sinn?

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